Gerald Ullrich

Highlights des Monats

Ein Jahr mit ungeahnten Schwierigkeiten geht zu Ende. Am Anfang des Jahres hätte ich persönlich nie gedacht, dass wir es mit einem Ereignis zu tun bekommen, dass unser komplettes Leben auf den Kopf stellen würde. Von großen Einschränkungen im Privatleben über wirtschaftliche Probleme extremen Ausmaßes, wir alle haben ein schwieriges Jahr hinter uns. Nach einem recht entspannten Sommer, waren die letzten Monate noch einmal hart, angesichts der aktuellen Infektionszahlen war mit Einschränkungen aber zu rechnen. Die Bundesregierung hat leider so einige Chancen verpasst, sich auf die von ihr bereits erwartete zweite Welle vorzubereiten. 
Dank eines baldigen Impfstartes habe ich aber die Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr so langsam wieder ein "normales Leben" haben werden. 

Bereits Anfang des Jahres habe ich die steuerliche Entlastung für die Arbeit im Homeoffice gefordert. Aufgrund des erhöhten Verbrauchs fallen höhere Kosten für Strom, Wasser und Heizung an. Diese Mehraufwendungen sollten für die Bürger möglichst gering gehalten werden, denn dieses Jahr war gerade in finanzieller Hinsicht für viele eine große Belastung. Ich bin froh darüber, dass auch die Große Koalition endlich die Notwendigkeit einer Entlastung sieht.

Zudem sind derzeit viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf Grund der Corona-Pandemie in Kurzarbeit, bekommen Kurzarbeitergeld und eventuell auch Aufstockungszahlungen. Eine Folge davon können Steuernachzahlungen im kommenden Jahr sein. Grund dafür ist der Progressionsvorbehalt. Er muss für dieses Jahr ausgesetzt werden, die Kurzarbeit ist schließlich von der schwarz-roten Bundesregierung angeordnet worden. Es ist nicht fair, den Menschen vorzugaukeln, sie hätten mehr Geld zur Verfügung als das tatsächlich der Fall ist. Nächstes Jahr kommt dann die Ernüchterung in Form eines Rückzahlungsbescheides vom Finanzamt. 

 

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