Gerald Ullrich

Die Große Koalition fällt der Landwirtschaft in den Rücken!

Bauernproteste

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich aus Thüringen (Wahlkreis Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg) wertet die bundesweiten Demonstrationen unzähliger Landwirte als gerechtfertigtes Alarmsignal. Ausgelöst durch die Agrarpolitik der Bundesregierung drohe einer ganzen Branche die Existenzgrundlage entzogen zu werden. 

Dazu Ullrich: „Ob bei Pflanzenschutz, Tierhaltungsstandards oder Messstellendichte für Nitrat: Statt blankem Aktionismus der Großen Koalition verdienen deutsche Landwirte faire Wettbewerbsbedingungen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Möglichkeit, nach vergleichbaren Standards konkurrieren zu können. Landwirte brauchen außerdem eine Agrarpolitik, die ihnen eine flächendeckende, leistungsfähige Nahrungsmittelerzeugung bei gleichzeitiger möglichst weitgehender Schonung der Ressourcen ermöglicht.“ 

Die FDP-Bundestagsfraktion hatte vor diesem Hintergrund bereits im Oktober einen eigenen Antrag (Bundestagsdrucksache 19/14343) in den Deutschen Bundestag eingebracht, um einen praktikablen Ausweg aus der Situation aufzuzeigen. So müsse auf europäischer Ebene ein Konzept entwickelt werden, das langfristig einheitliche und verlässliche Standards festschreibt. Der Antrag wurde abgelehnt und den Landwirten somit ein ergebnisoffener Dialog entzogen. Schon der Respekt vor den Menschen, die unser Land tagtäglich ernähren, gebietet es, dass wir mit den Landwirten reden und nicht nur über sie.

„Besonders enttäuscht bin ich von dem Abstimmungsverhalten der Abgeordneten von CDU und SPD aus Thüringen! Wir kommen aus einem Bundesland, indem die Landwirtschaft einen zentralen Teil der Gesamtwirtschaft darstellt.“, erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich. „Durch die Benachteiligung der heimischen Landwirtschaft, die schon jetzt auf höchsten Standards basiert, betreiben Union und SPD Wirtschaftsförderung für ausländische Produzenten, die Naturschutz und Tierwohl eine weitaus geringere Priorität einräumen. Damit ist niemandem geholfen: Nicht den Landwirten, nicht den Tieren, nicht der Umwelt und auch nicht den Verbrauchern.“